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Farming God's Way in Maputo

Autorenbild: Dario Amstutz
Dario Amstutz
8. Sept.
2 Min. Lesezeit

Anfangs Sommerferien machte ich mich auf nach Maputo, in die Hauptstadt von Mozambique. Damit du dir meine Reise etwas besser vorstellen kannst: der Koffer mit dem Kameraequipment war grösser als der, den ich für meine Kleider verwendete.

Nach einer 15 stündigen Reise wurde ich vom Leiter von Campus für Christus Mozambique am Flughafen Maputo empfangen. Auch die beiden Kollegen aus der Schweiz waren bereits vor Ort und haben mich willkommen geheissen.


Randbemerkung:

Wenn ich eines von der afrikanischen Kultur gelernt habe dann, dass das Connecten und Einander-Vorstellen einen grossen Stellenwert hat. Egal wo wir hin kamen, zuerst wurde ausführlich HALLO! gesagt. Das kann mit der Zeit auch mal müsahm werden... Vor allem dann, wenn man sich dies nicht gewohnt ist.


Campus Mozambique ist zurzeit in einer Umbauphase und es entsteht ein neues Gebäude. Gleich nach meiner Ankunft und dem HALLO! sagen, fuhren wir zur Baustelle, um den aktuellen Stand zu sehen. Die Art und Weise, wie dort gebaut wird, entspricht so gar nicht unserem Schweizer Standard. Die SUVA hätte wohl keine grosse Freude an Adiletten als Arbeitsschuhe :)



Nun komme ich auch zum Titel dieses Berichts. Unter dem Motto «Farming God's Way» produzierten wir 12 verschieden Videos, die den einheimischen Bauern helfen sollen, nachhaltiges Anpflanzen zu fördern. Auch wenn nur wenige Ressourcen zur Verfügung stehen, ist es dennoch möglich, einen Garten anzubauen. Ein weiterer Fokus lag darauf, wie sich Gott gewisse Dinge in der Natur überlegt hat und was man dazu in der Bibel findet.

Jeden Tag kamen ganz unterschiedliche Protagonisten auf das Feld, um 1 oder 2 Szene zu drehen. Von Mulchen, über nachhaltiges Kompostieren, bis hin zum richtigen Abstand der einzelnen Pflanzen zueinander, oder wie man mit nur wenig Wasser Pflanzen am Leben hält.



Damit diese Videos auch in anderssprachigen Ländern verwendet werden können, arbeiten wir mit sogenannten Voiceovers. Das Bild bleibt dabei dasselbe, doch die Stimme, die die einzelnen Schritte erklärt, ändert sich. Für den Anfang haben wir 2 Sprachen aufgenommen: Englisch und Portugiesisch.

In einem Hinterhof gab es ein kleines Radiostudio, welches wir für einen Tag lang gemietet haben.



In dieser ganzen Zeit wurden wir von zwei Campus Mitarbeitenden begleitet. Salvador war unser Übersetzer und Tania hat uns mit ihrem Büssli von Ort zu Ort chauffiert.

 
 
 

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